Mit der Intervall-Methode einen gesunden Arbeitsrhythmus finden

Ich habe lange Zeit daran geglaubt, dass ich immer mehr erreichen kann, wenn ich nur mehr leiste. Wir kennen sie doch alle - die viel beschriebene Extrameile bei der Arbeit. Noch ein Projekt nebenbei betreuen. Noch eine Aufgabe dem Kollegen abnehmen oder eine ad-hoc Anfrage beantworten.
Auch im Sport bin ich lange davon ausgegangen, dass mehr Training mich auch zu mehr Leistungsfähigkeit führt. Trotz Müdigkeit vor der Arbeit noch die Laufeinheit reingequetscht. Das Training einfach mal ausfallen zu lassen oder abzukürzen, war immer ein No-Go.



Der Irrweg des Höher, Schneller, Weiter

Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich erkannte, dass stärkerer Einsatz, nicht automatisch zu mehr Leistung führt. Im Gegenteil: Wenn wieder und wieder unsere gesunden Grenzen übergehen, dann gelangen wir schnell in den freien Fall und riskieren damit unsere Leistungsfähigkeit nachhaltig.



Gesunde Leistung ist keine lineare Gleichung

Heute blicke ich auf meine eigene gesunde Leistungsfähigkeit als wellenförmigen Rhythmus.
Ganz natürlicher Weise durchlaufen wir tagtäglich aktive, produktive Phasen und passive, müde Phasen. Die Herausforderung liegt darin, diese Phasen zu erkennen und die Wellen entlang des Tages bewusst zu surfen. Wie das geht und was wir aus dem Leistungssport lernen können, darüber spreche ich im aktuellen New Performance Podcast.



Gesunder Rhythmus mit der Intervallmethode

Ähnlich wie beim Intervalltraining oder Intervallfasten können wir auch unsere Arbeitsphasen in Intervallen planen, und damit einen ausgeglichenen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung gestalten.

👉 Beobachte, zu welchen Tageszeiten, Du besonders konzentriert und produktiv arbeiten kannst
👉 Plane in diesen Zeiten 70 bis 90 Minuten für fokussierte, ablenkungsfreie Arbeit ein, gefolgt von 20 Minuten Regeneration
👉 Wenn diese Intervalle für Dich gut funktionieren, dann weite sie nach und nach auf den restlichen Tag aus

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